Ko­ope­ra­tio­nen

PZW Partnerschule des Wintersports

Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 ist die Realschule Grafenau Mitglied im Projekt Partnerschulen des Wintersports. Insgesamt sind nun 34 bayerische Schulen (jeweils 15 Realschulen und Gymnasien sowie 4 Mittelschulen) sogenannte „PZW-Schulen“. Ziel dieses Projekt ist es, junge Wintersporttalente in den Jahrgangsstufen 5 mit 8 zu unterstützen, die oftmals konkurrierenden schulischen und leistungssportlichen Belange möglichst reibungslos unter einen Hut zu bekommen. Im Speziellen heißt das, dass versucht wird eine Harmonisierung von sportlichen und schulischen Belastungen (z.B. durch Abstimmung von Nachmittagsunterricht und Trainingszeiten sowie Prüfungsterminen und Wettkämpfen oder Zusatzunterricht für verpasste Unterrichtseinheiten) herzustellen. Ebenso werden die jungen Nachwuchsathleten auf dem Weg zum Kaderstatus begleitet, um ihnen dann ab der Jahrgangsstufe neun einen Übertritt an eine der beiden Eliteschul-Standorte (Berchtesgaden und Oberstdorf) in Bayern zu ermöglichen. Hierbei kommt es zu einer klaren Aufgabentrennung zwischen Verband auf der einen Seite und Schule auf der anderen Seite. Die Schulen sind weitestgehend nur für die schulischen Belange zuständig, den Verbänden obliegt die optimale leistungssportliche Unterstützung.

Im Rahmen eines großen Aktionstages, organisiert vom Bayerischen Skiverband, dem WSV Grafenau und den beiden Schulen in Grafenau (Realschule und Gymnasium) wurde das Partnerschul-Projekt am 10.10.2013 erstmals öffentlich präsentiert.

Homepage: Partnerschulen des Wintersports

 

 

Waldwasserschule Ein Trinkbrunnen für die Realschule

Durch wissenschaftliche Untersuchungen wird immer wieder deutlich gemacht, dass Kinder in Deutschland zu wenig trinken - vor allem in der Schule. Das trifft auch für viele Schülerinnen und Schüler unserer Realschule Grafenau zu.

Zusammen mit der Wasserversorgung Bayerischer Wald können wir in Zukunft einen Beitrag für die gesunde Ernährung der Kinder leisten. In der Aula unserer Schule wurde heute im Rahmen einer kleinen Feier ein Trinkbrunnen in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um Ostbayerns ersten Waldwasserbrunnen, den die WBW einer Schule zur Verfügung stellt.

Der aus Granit und Bronze gefertigte Brunnen nach dem Entwurf der Künstlerin Edeltraud Göpfert liefert den Schülerinnen und Schülern ab sofort stets frisches und gesundes Waldwasser, das natürliche Leitungswasser aus unserer Heimat. Mit genügend Flüssigkeit wird die Konzentration verbessert, die Kraft für das Lernen gesteigert und das allgemeine Wohlbefinden gefördert. Auf übliche Mischgetränke, die durch Überzuckerung den Organismus belasten und langfristig die Gesundheit gefährden, kann damit verzichtet werden.

Es ist vorgesehen, dass die Schülerinnen und Schüler am besten ihre eigenen Trinkflaschen in die Schule mitbringen. Sicherlich haben ohnehin viele von Ihnen eine passende Trinkflasche zu Hause. Vor dem Unterricht und in den Pausen können die Flaschen am Brunnen befüllt werden. Eine speziell ausgelegte Automatik sorgt durch zeitgesteuerte Spülung dafür, dass auch stets nur frisches Wasser fließt. Das Trinken sollte sich allerdings auf die Pausen und den Stundenwechsel beschränken.

Waldwasser der Wasserversorgung ist übrigens eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel. Es unterliegt höheren Auflagen als die meisten der im Handel angebotenen Mineralwassermarken.

Das Waldwasserbrunnen-Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert.

Gedanken zum Thema Wasser

Pressebericht "Waldwasser geht an die Schule"

Homepage "waldwasser"

MINT Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Unsere Schule bietet folgende Angebote im MINT-Bereich:

  • ECDL-„Computerführerschein“ für die Klassen 8 bis 10
  • CAD im IT-Unterricht für die Jahrgangsstufen 8 bis 10 der Wahlpflichtfächergruppe I
  • Pilotprojekt der bayerischen Realschulen „MINTensiv“ im Schullandheim Riedenburg: Teilnahme aller 6. Klassen für eine ganze Woche
  • Mädchenförderung durch „Girls Day“
  • Robotik für 5.-Klässler im Rahmen des Projektunterrichts „Fitmachen Mitmachen“
  • „Technik für Kids“ für 6.-Klässler
  • Wahlfach Technisches Werken
  • Formel 1 an der Schule
  • Talentkurs Mathematik: Im Rahmen der Talentförderung an der Realschule Grafenau wird seit vielen Jahren der „Talentkurs Mathematik“ als Wahlfach angeboten. Dieses Angebot richtet sich an die gesamte neunte und zehnte Jahrgangsstufe, wird aber natürlich vorwiegend von der Wahlpflichtfächergruppe I angenommen. Inhalt des Talentkurses ist zum einen die Teilnahme am Landeswettbewerb Mathematik Bayern (lwmb), zum anderen werden gemeinsam knifflige Aufgaben und Rätsel gelöst, die meistens von der betreuenden Lehrkraft, gelegentlich auch von den Schülern selbst gestellt werden.
  • Matherätsel: Den Schülern werden jeden Monat zwei mathematische Rätsel, eines für die Jahrgangsstufen fünf bis sieben und eines für die Jahrgangsstufen acht bis zehn, gestellt. Die Schüler können durch das Lösen dieser Rätsel eine spannende Seite der Mathematik entdecken und Interesse für mathematische Knobeleien entwickeln.
  • Jugend forscht: wiederholt teilgenommen. Derzeit läuft für die Teilnahme in der nächsten Runde ein Projekt zur Kartierung eines Waldstückes.
  • Elternabend bzgl. Berufswahl für die 9. Klassen in Zusammenarbeit mit der Berufsberaterin Frau Pflanzl von der Agentur für Arbeit
  • Vorstellung der Möglichkeiten der Berufswahl in den Klassen durch die Berufsberaterin Frau Pflanzl
  • Einzelberatung der Schüler/innen und ihren Eltern durch die Berufsberaterin Frau Pflanzl
  • Tag der Berufe: An diesem Tag finden von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Stundentakt 30 Einzelveranstaltungen statt, in denen verschiedene Firmen ihre Ausbildungsberufe vorstellen. Neben den Firmen sind auch Fachoberschulen, Berufsfachschulen, Polizei, Bundespolizei, Bundeswehr und der öffentliche Dienst vertreten.
  • Zweiwöchige freiwillige Schülerpraktika der 8. Klassen u. a. in technischen Berufen der ortsansässigen Betriebe
  • Eintägige Betriebserkundungen z. B. bei BMW Dingolfing

 

Unsere Schule pflegt den Kontakt zu Wirtschaftspartnern mit MINT-Schwerpunkt:

  • Fa. Zambelli, Haus i. W. als Pate bei „Technik für Kinder“ (seit zwei Jahren)
  • Fa. AVS Römer, Grafenau: Zusammenarbeit beim Projekt Formel 1 und Spende von Verbrennungsmotoren für den Physik-Unterricht
  • Fa. SLE-electronic, Grafenau: Spende von Experimentierkästen für Physik
  • Fa. BL Lasertechnik, Neuschönau: Spende von Computerhalterungen für unsere EDV-Räume verbunden mit einer Betriebserkundung für die Schüler/innen
  • Fa. ZF Passau: Zusammenarbeit beim Projekt Formel 1
  • Fa. Sedlbauer, Grafenau: kostenlose Fertigung von Seitenteilen aus hochwertigem Aluminium für den notwendigen Umbau mehrerer Schultafeln verbunden mit einer Betriebserkundung für die Schüler/innen

 

Unsere Schule ist in der Lage, aufgrund der neuen medialen Ausstattung einen anschaulichen und aktivierenden MINT-Unterricht zu gestalten:

  • Drei IT-Räume mit insgesamt 74 neuwertigen und zeitgemäßen Computerarbeitsplätzen für Schüler. Von den drei Räumen ist einer in Klassenstärke (32 Arbeitsplätze) ausgestattet und grundsätzlich auch nicht vorbelegt, so dass jederzeit eine Klasse auch außerhalb des IT-Unterrichts die Möglichkeit der Nutzung hat.
  • An der Schule ist ein sehr leistungsfähiges pädagogisches Netzwerk installiert, das das Arbeiten der Schüler ohne auch nur geringste Verzögerungen ermöglicht.
  • Jedes Klassenzimmer ist ausgestattet mit hochwertiger Dokumentenkamera, Beamer und leistungsfähigen Lautsprechern. Dadurch können die Unterrichtsinhalte durch innovative Lehr- und Lernformen zeitgemäß vermittelt werden.
  • Für Lehrkräfte stehen ausreichend viele, optimal vorinstallierte Laptops zur Verfügung, mit denen in wenigen Sekunden in den Klassenzimmern die Verbindung zu Beamer und Internet hergestellt werden kann.
  • Bei der Projektion der Beamer wurde Wert darauf gelegt, dass die Projektionsfläche in allen Räumen mindestens 2,20 m breit ist. Damit ist auch in größeren Klassenzimmern eine gute Lesbarkeit für die Schüler/innen in den hinteren Sitzreihen garantiert.
  • Anzeige des aktuellen Vertretungsplans sowie weiterer Informationen für die Schüler/innen und deren Eltern über ein digitales schwarzes Brett im Eingangsbereich